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Wie sauber ist unser Trinkwasser wirklich?
Die intensive Landwirtschaft spült Jahr für Jahr tausende Tonnen
Pestizide ins Grundwasser. Zahlreiche Substanzen aus der
Chemieindustrie und Rückstände von Arzneimitteln finden sich im
globalen Wasserkreislauf wieder. Die hormonellen Wirkungen der giftigen
Stoffe rücken erst jetzt in den Blickpunkt der Forschung.
Allein auf die Böden in Deutschland rieseln im Jahr rund 30.000 Tonnen
Insektizide, Herbizide und Fungizide nieder. Dieser Giftcocktail findet
sich seit langem im Wasser wieder. Hinzu kommen über eine Million
verschiedene synthetische Stoffe aus der chemischen Industrie sowie
Medikamentenrückstände. Viele der Substanzen besitzen hormonelle oder
Krebs erregende Wirkungen. Die bestehenden Grenzwerte werden zwar in
der Regel eingehalten, doch befürchten Toxikologen, dass diese zu hoch
angesetzt sind. Untersuchungsergebnisse über hormonähnliche Wirkungen
von Chemikalien weisen darauf hin, dass schädigende Effekte schon bei
Konzentrationen von wenigen Nano- bzw. Pikogramm pro Liter auftreten
können.
So stehen etwa synthetische Östrogene im Trinkwasser unter Verdacht,
für die seit Jahren sinkende Spermienzahl bei Männern verantwortlich zu
sein.
Selbst wenn das Trinkwasser gereinigt ist, enthalte es noch die
schädlichen Informationen. Das glauben zumindest verschiedene
Wasserforscher und legen verblüffende Untersuchungsergebnisse vor. Mit
Kristallbildern und Messungen kleinster Lichtsignale liefern sie
Anhaltspunkte dafür, dass Wasser Informationen speichern kann.
Wasser ist unser Lebensmittel Nr. 1 und verdient unsere Aufmerksamkeit.
Dies ist eines von vielen spannenden Themen aus unserer Vortragsreihe.Vorsprung durch Wissen!
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